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Mingamanga - Silhouetten Staffie und Bini

Liebe Leser,

Euch allen möchte ich hiermit zuerst einmal ein gutes Neues Jahr 2009 wünschen. Hoffen wir, daß es dieses Jahr besser für uns alle werden wird.

Und wie schaut's aus momentan?

Zunächst einmal muß ich leider sagen, daß es die Mingamangas in absehbarer Zeit nicht als gedrucktes Album geben wird. Auf alle Bewerbungen, die ich, wie vor zwei Monaten erwähnt, an diverse Verlage geschickt habe, sind in der Zwischenzeit nur Absagen erfolgt. Tja.

Wird's denn wenigstens weitergehen mit den Mingamangas?

Freilich wird's weitergehen. Aber eben so, wie bisher, nämlich im Schnecken-
tempo, da es
auch weiterhin für mich heißt: Job geht vor! Denn mit meinen Buam habe ich bisher noch keinen müden Cent verdient, dafür aber jede Menge Ausgaben gehabt. Irgendwie komme ich mir vor, wie ein alleinstehender Single, der für vier Kinder Unterhalt zahlen muß ...

Und wann wird's wieder was Neues von den Mingamangas zu sehen geben?

Etwa Ende Februar kommt die # 25 des "Comicaze"-Magazins heraus, das zwei Seiten "Mingamanga" enthalten wird, an denen ich gerade arbeite.

Falls jetzt allerdings jemand hofft, es handelt sich dabei um die Fortsetzung von "Kruzitürk und Sowobinibayer", dann muß ich ihn leider auch hier enttäuschen: Das spannende Thema vom nächsten "Comicaze" soll "Werbung" lauten, und daher darf ich eine Mingamanga-Geschichte nur dann bringen, wenn sie inhaltlich was mit dem Thema zu tun hat. Leider.

Ob "Kruzitürk und Sowobinibayer" überhaupt im "Comicaze" fortgesetzt werden wird, sei übrigens mal dahingestellt.

Und dann?

Dann werde ich mich hinsetzen und endlich mit der Seite 9 weitermachen.

Ich weiß, daß dies alles ziemlich unbefriedigend klingt, und ich kann versichern: Mir macht das auch keinen Spaß!
Aber so läuft das eben, wenn man alles alleine machen muß. Es soll schon Leute gegeben haben, die eine Glatze bekommen haben, weil sie sich ständig am eigenen Schopf aus dem Sumpf haben ziehen müssen.

Vielleicht gründe ich irgendwann tatsächlich noch meinen eigenen Verlag samt Vertrieb. Dann muß ich nur noch meine eigene Bank gründen, damit ich meinem Verlag auch Kredit geben kann. Vermutlich werde ich dann sogar mein einziger Leser sein. Alles muß man selber machen ...




Pfüat's Eich beinand,
Robert Platzgummer




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